EWSplus
Untersuchungen zur Qualitätssicherung von Erdwärmesonden (Weiterentwicklung der Erdwärmesonden-Technik)
 
Projektthema
 
  • Geothermie
Aufgabe
 
  • Entwicklung
  • Forschung
Förderung
 
  • Öffentliche Hand
 
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Projektdauer   10/2007 - 10/2011 (4 Jahre)
     
Gesamtbudget   Gesamtkosten (netto): 594.475 €
Fördervolumen (netto): 569.620 €
     
Projektbeschreibung   Ausgangssituation:

Trotz der großen Anzahl an realisierten Geothermie-Anlagen sind einige Fragestellungen hinsichtlich der Qualität und Effizienz von Erdwärmesonden bislang ungeklärt.
Dies betrifft zum einen den Einfluss verschiedener Faktoren auf die thermische Leistungsfähigkeit, die für den dauerhaft effizienten und wirtschaftlichen Betrieb einer Anlage entscheidend ist, sowie zum anderen die Dauerhaftigkeit der Dichtwirkung von Bohrloch-Hinterfüllungen.
Mit dem Forschungsprojekt EWSplus soll zur Klärung dieses Sachverhalts bei unter Realbedingungen eingebauten Erdwärmesonden beigetragen werden.
     
Auftraggeber    
     
Partner  
  • Rehau AG & Co.

  • GTC KAPPELMEYER GmbH

  • Tewag GmbH

  • Fr. Prof. Dr. Ingrid Stober
     
Ziel  
  • Bestimmung der thermischen Leistungsfähigkeit von Erdwärmesonden in Abhängigkeit verschiedener Einflussfaktoren bei unter Realbedingungen eingebauten Erdwärmesonden

  • Bestimmung der Qualität der hydraulischen Abdichtung bei unter Realbedingungen eingebauten Erdwärmesonden

  • Test von Messverfahren hinsichtlich ihrer Aussagekraft zur Bestimmung der Verfüllqualität von Erdwärmesonde
     
Umsetzung   Zur Durchführung von Realmaßstabsversuche wurde ein Außenlabor mit vier Bohrungen eingerichtet, in die Erdwärmesonden mit einer Tiefe von 30 m eingebaut werden können. Durch die Verwendung von zwei ineinander stehenden konzentrischen Rohrtouren ist es möglich, die Erdwärmesonden nach Durchführung verschiedener Messungen wieder zerstörungsfrei rückzubauen und die Bohrlöcher mehrfach zu nutzen.
Im eingebauten Zustand wird für alle gewählten Erdwärmesondenkonfigurationen (versch. Bohrlochdurchmesser, versch. Verfüllmaterialien, Zentrierhilfen/Abstandshalter in versch. Abständen) die thermische Leistungsfähigkeit in Form des effektiven thermischen Bohrlochwiderstands bestimmt.
In einzelnen Erdwärmesonden werden bewusst Fehler in der Verfüllung (Wasser-/Lufteinschlüsse) eingebaut, so dass nach Rückbau der Erdwärmesonden der tatsächliche Zustand im Bohrloch mit den Rückschlüssen aus den eingesetzten Messverfahren zur Bestimmung der Verfüllqualität verglichen werden können.
Die Verfüllqualität und die Positionen der Sondenrohre im Bohrloch in Abhängigkeit des Einsatzes von Abstandshaltern und Zentrierhilfen werden für alle Erdwärmesondenkonfigurationen nach dem zerstörungsfreien Rückbau analysiert.
     
Ergebnisse   Es werden Erkenntnisse erwartet, die zukünftig eine verbesserte Ausführung von Erdwärmesonden mit guter thermischer Effizienz und dauerhaft dichter hydraulischer Abdichtung erlauben.
Daneben sollen Erkenntnisse erlangt werden, mit welchen Messverfahren aussagekräftige Untersuchungen der Verfüllqualität von Erdwärmesonden möglich sind.
     
 

 

Downloads und Links
EWSplus Abschlussbericht
2013-09-10


Geotherm 2012

Otti ONG 2011

Geotherm 2011

Geothermiekongress 2010

Otti ONG 2009

www.springerlink.com
(kostenpflichtig)

 

Kontakt
Mathieu Riegger
riegger@solites.de